Alle Artikel in: Astrids Kolumnen

Ein Kuss zum Schluss. Heute: Herzen kennen keine Grenzen. Oder?

Im Jahr 2017 genießen wir die luxuriöse Freiheit, die Hochzeit als das Fest unseres Lebens zu feiern. Blicken wir nur eine oder zwei Generationen zurück, sehen wir ein vollkommen anderes Bild. Opa musste flugs das Aufgebot bestellen, bevor er auch nur daran denken durfte, mit Oma eine gemeinsame Wohnung anzumieten. Die Blumendeko im örtlichen Standesamt hatte ihre besten Tage hinter sich, von einer Hochzeitstorte war gar nicht erst die Rede. Und das Brautkleid? Wahrscheinlich ein schlichtes Kostümchen, das sich praktischerweise auch als Outfit für kommende Festivitäten wie das jährliche Schützenfest schickte. Nach einem Umtrunk und ein paar kalten Platten war spätestens am Abend bei den Frischvermählten der Alltag eingekehrt. Vieles hat sich geändert, seit unsere Eltern und Großeltern sich damals das Ja-Wort gaben. Zum Glück! Heute haben wir das Privileg zu entscheiden, ob wir heiraten wollen, wann wir heiraten, wie wir heiraten, mit welchem Nachnamen wir die Eheurkunde unterschreiben – und vor allem, WEN wir heiraten. Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Kultur, Status, Beruf – wir leben in einem Jahrtausend, in dem Herzen keine Grenzen kennen. …

Ein Kuss zum Schluss. Heute: die Trendpolizei

Auf der letzten Seite in unserem Magazin gibt es von Redakteurin Astrid Schwenecke jedes Mal einen „Kuss zum Schluss“: Ihre Kolumne übers Heiraten, Braut-Sein und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Glitzersteinchen, Gästeliste und Gefühlsausbrüchen ist die beste Medizin gegen Bridezilla-Momente und Panikattacken. Einzige Nebenwirkung: Die wunderbare Gewissheit, dass alles gut wird. Eine absolute Leseempfehlung für jede gestresste Bride-to-be – ab jetzt auch hier auf dem Blog! Heute: die neuesten Hochzeitstrends – und weshalb Ihr sie gleich wieder vergessen könnt. Wenn Ihr das neue marryMAG in der Hand haltet – durchforstet Ihr das Heft dann akribisch nach den neuesten Trends? Checkt Ihr sofort, was angesagt ist und was nicht, um Eure Hochzeitsplanung darauf abzustimmen? Blütenkränze – okay, gehen noch. Federn und Cremeweiß – alles klar, voll angesagt. Kupfer als Highlight – absolutes Must-have. Knallrot? Ein Klassiker. Geht immer, wenn es richtig eingesetzt wird. Cupcakes – nicht totzukriegen. Gold und Zwanziger Jahre-Glamour – yes, yes, yes!! Ich stelle mir das gerade mal bildlich vor. Wie Ihr Pinterest, Moodboards und marryMAG abgleicht und irgendwann den Überblick verliert. Was war …

Unplugged Wedding: Eure Hochzeit als handyfreie Zone

Ständig erreichbar, ständig online. Im Job, privat, bei Insta, Facebook, Twitter, per Mail und WhatsApp. Ein guter Tag ist der, an dem es tolle Kommentare regnet und der Herzchenzähler Rekorde bricht. Display-Leuchten bis zum Gute-Nacht-Kuss und noch vor dem ersten Weckerklingeln. Das Ladekabel wird zum Rettungsseil, das Funkloch zum Stimmungstief. Ganz normaler Alltag. Und wenn die Hochzeit eines nicht werden soll – dann alltäglich. Oder? Die wichtigsten Menschen stehen auf der Gästeliste und sind bei den schönsten Momenten live dabei. Alle Zuschauer sitzen im Publikum, richten den Blick auf den Ort des Geschehens. Fiebern mit, blinzeln Tränen weg, halten Hände fest, spüren Herzen klopfen und wie Augenblicke zu Erinnerungen werden. Ohne Filter, ohne Hashtags. Sendepause für die Social Media Kanäle. Der Real-Live-Stream läuft direkt vor der eigenen Nase, mit Surround-Sound und in Full HD, in der guten alten unplugged Version. Kein Technik-Gadget kann das Erlebte so festhalten wie die Augen, der Kopf und das Herz. Real-Live-Stream? Vor der eigenen Nase, mit Surround-Sound und in Full HD! Für die Enkel, die vielleicht irgendwann fragen werden, für …

8 Dinge, von denen Du als Trauzeugin vorher nichts weißt

Hätte mir das mal vorher jemand gesagt! Dieser Satz ist nicht nur bei Bräuten berühmt, sondern auch bei Trauzeuginnen und Brautjungfern. Die wichtigsten Aufgaben lassen sich schnell zusammen googlen: bei der Suche nach dem Brautkleid helfen, gemeinsam dem DIY-Wahnsinn verfallen, Junggesellinnenabschied organisieren. All das findet Ihr in unserer Checkliste für die Trauzeugin – der Basiskurs sozusagen. So viel also zum Grundwissen. Aber was sagen die, die den Job schon (mehrfach) gemacht haben? Wo hören die Pflichten auf und wo beginnt die Kür? Was kann auf dem Weg zwischen Umkleidekabine und Hochzeitssuite passieren? Und: Worauf kommt es WIRKLICH an? Wir waren auf vielen Hochzeiten zu Gast – als Trauzeugin, als Brautjungfer, als Freundin – und wir kennen die Geschichte zu jeder Hochzeit, die wir hier auf diesem Blog zeigen durften. Diesen Erfahrungsschatz möchten wir heute mit Euch teilen und Euch das erzählen, was wir gern unserer besten Freundin mit auf den Weg geben würden, die zum ersten Mal in ihrem Leben den Trauzeuginnen-Joker gezogen hat. Hier kommen sie: die 8 Dinge, von denen Du als Trauzeugin vorher …

Ein Kuss zum Schluss: After-Wedding-Blues

Auf der letzten Seite in unserem Magazin gibt es von Redakteurin Astrid Schwenecke jedes Mal einen „Kuss zum Schluss“: Ihre Kolumne übers Heiraten, Braut-Sein und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Glitzersteinchen, Gästeliste und Gefühlsausbrüchen ist die beste Medizin gegen Bridezilla-Momente und Panikattacken. Einzige Nebenwirkung: Die wunderbare Gewissheit, dass alles gut wird. Eine absolute Leseempfehlung für jede gestresste Bride-to-be – ab jetzt auch hier auf dem Blog! Heute: der After Wedding Blues. Der letzte Tanz ist getanzt, der DJ spielt „Tag am Meer“ und regelt langsam die Lautstärke runter. Die Stimmung ist gechillt. Und minimal wehmütig. Noch machen der Glücksrausch und vielleicht auch der Alkohol in den Blutbahnen einen zuverlässigen Job und betten die Seele auf Wolken. Bis zum nächsten Morgen, vielleicht noch für ein paar Tage oder bis zum Honeymoon. Und dann? Es lässt sich nicht ändern: Die Party ist vorbei. Die Hochzeitsplanung Geschichte. Statt Aufregung und Vorfreude sitzt beim Aufwachen ein fetter Kater mit im Bett – und im Festsaal wartet das vor wenigen Stunden euphorisch verstreute Konfetti darauf, in den Abfall gefegt zu werden. Was jetzt? …

Bloggen, was ist das? Live-Mitschnitt aus der Redaktionskonferenz. Und unsere Sponsoren.

Montagmorgen. Redaktionskonferenz. Hier in der Hochzeitsblog-Redaktion läuft das nicht im großen Konferenzraum mit Thermoskanne auf dem Tisch und Chef am Kopfende, sondern per Live-Chat, der zwei Schreibtische in Hamburg und Basel verbindet. Außerdem anwesend: ein Mailprogramm, zwei Browser, Photoshop, das iPhone, Milchkaffee. Astrid: Wie war es auf der Messe? Chris: Super. Hab direkt nen Post dazu geschrieben. Weggelassen habe ich allerdings, dass ich gefragt wurde: „Also, das will ich jetzt mal wissen: Wie geht das mit so einem Blog. Wovon lebt man da?“ A: Hahaha, das kenn ich. „Von Blumen!“ hättest du antworten können! C: Wie jetzt?! A: Hast du nicht die Mail gesehen im Postfach, mit diesem liebreizenden Vorschlag? Warte, ich such’s kurz raus. Da: „Ich habe mir Euer Mediakit durchgelesen und wollte nun fragen, ob es generell auch möglich ist, dass wir Euch nur mit Sträußen vergüten.“ C: OMG. Sträuße! Ich kann ja mal meine Bank fragen, ob ich die da einzahlen kann. Oder vielleicht essbare Blumen?! A: Wollen wir nicht mal was dazu schreiben? Ich denk immer, das liegt doch auf der Hand, …

Fröhliche Weihnachten. Von Herzen!

Wie schön, dass Ihr hier noch mal vorbei schaut. Am liebsten hätten wir ja jedem von Euch persönlich eine Weihnachtskarte geschickt. Aber das hätten Chris und ich beim besten Willen nicht geschafft, weil Ihr so herrlich viele seid! Deswegen lassen wir Euch, bevor wir uns zwischen Tannenbaum, Plätzchenteller und der Gans im Ofen ein gemütliches Eckchen suchen, hier auf dem Blog unsere guten Wünsche da. Fröhliche Weihnachten, Ihr Lieben! Damit meinen wir: Seid glücklich, seid lieb zueinander, seid friedlich. Vergesst Eure Hochzeitsplanung für ein paar Tage und atmet tief diesen Duft ein. Tannennadeln, Kerzen und Zimt – oder wie riecht es bei Euch? Vielleicht sogar nach Schnee? (Dann verratet uns bitte schnell, wo Ihr gerade seid…) Wenn Ihr die Augen schließt und ihn tief inhaliert, diesen Weihnachtsduft, dann könnt Ihr es spüren. Wie endlos lang die Liste ist mit der Überschrift: Wofür ich dieses Jahr dankbar bin. Ein schönes Gefühl, wenn diese Liste wächst und wächst, jede Minute, die wir darüber nachdenken. Da wird uns ganz weihnachtlich ums Herz, satt und zufrieden fühlt es sich an. Und es macht, dass wir …