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Wo fotografieren? Am Lieblingsort natürlich!

Am liebsten fotografiere ich meine Kunden an Orten, die ihnen am Herzen liegen. Lieblingsorte. Ein Fleckchen Erde, das ihnen etwas bedeutet. An einem Lieblingsort fühlt man sich heimisch, gut aufgehoben und selbstbewusst. Man streift die Nervosität des fotografiert werdens ab und findet schneller wieder zu sich selbst, zur eigenen Körpersprache und Ausdruckskraft. Das muss nichts Wildes sein. Ein Waldrand. Ein See. Die Blumenwiese vor dem Haus oder der Pferdestall. Der Garten der Großeltern oder der Lieblingsspielplatz der Kinder. Die emotionale Bindung zum Ort bleibt in der Aufnahme erhalten. Jedes Mal wenn man das Bild betrachtet, verknüpfen sich Wohlgefühl und viele schöne Erinnerungen. Lieblingsorte eben.

Familienfotografie – für ein Leben nach der Hochzeit

Wer von euch liebt es, durch Fotoalben (in meinem Elternhaus waren es Kisten!) zu stöbern, vergessene Orte wieder zu entdecken und die Geschichten dazu zu hören? Me! Me! Me! Und wunderbarerweise auch meine Kunden, die nicht nur zu besonderen Anlässen sondern meist einmal im Jahr zum Fotoshooting kommen. Als Familienfotografin halte ich wichtige Meilensteine im Leben fest. Die Hochzeit ist meist der Anfang eines langen und fröhlichen Weges, den wir gemeinsam gehen. Wenn einen die Liebe findet und nicht mehr loslässt… ein kleines Wunder das Licht der Welt erblickt… die Kleinen plötzlich groß sind und in die Schule gehen.

Weit-Weit-Weg-Hochzeit

Früher oder später kommt man während der Hochzeitsplanung auf den Gedanken, weit weit weg zu feiern (neudeutsch: destination wedding). Exotisch. Anders. Bei garantiert gutem Wetter. Mit der ganzen Meute natürlich. Zum bunten Kopfkino gesellen sich bald Zweifel. Hier ein paar gute Gründe für eine Weit-Weit-Weg-Hochzeit (100km tun’s auch schon). Ihr hebt euch ab und kommt nicht in die Verlegenheit, die selben Locations zu buchen, die schon all eure Freunde genutzt haben. Ihr macht die Regeln. Eure Individualität gibt den Ton an. Barfuß am Strand? Bräutigam in kurzen Hosen? Hochzeitsstrauß aus wilden Orchideen? Winterhochzeit auf dem Berg? Träumt schön weiter. Alles ist möglich. An beliebten Hochzeitsorten sind die Dienstleister sehr professionell im Organiseren vom schönsten Tag im Leben. Das kann euch die Planung erheblich erleichtern. Oftmals kommt alles aus einer Hand (z.B. in einem Resort).

Regen? Relax!

Für euren Hochzeitstag wünscht ihr euch Sonne pur und ihr träumt von einer durchtanzten lauen Sommernacht. Nichts dagegen! Das was ihr euch so sehr wünscht – Traumwetter – lässt sich nicht organisieren. Die Italiener sagen “Sposa bagnata, sposa fortunata,” oder „Nasse Braut, vom Glück begünstigt“. Will keiner hören? Verstehe!

Wie finde ich ‚meinen‘ Hochzeitsfotografen?

Eure To-Do-Liste fordert euch auf, einen Hochzeitsfotografen zu suchen. Klingt ja erst mal nicht so schwer. Ha! Geht mal sicherheitshalber einkaufen (Kaffee für die Nacht und Schokolade für die Nerven), schaltet das Telefon aus, sperrt die Tür ab, verdunkelt das Zimmer und dann… googelt ihr mal z.B. „Hochzeitsfotograf Bayern“. Ich hoffe ihr habt Urlaub genommen. 142.000 Ergebnisse möchten schließlich durchstöbert werden. Wenn ihr nach 48 Stunden wieder ans Tageslicht kommt, habt ihr einen Hochzeitsfotografen. Oder auch nicht. Denn ohne Frage stimmt jede Antwort (sagt mein schlauer Mann).

Hochzeitsfotografie. Warum einen Profi buchen?

In meinem vorherigen Beitrag ging es um „Uncle Bob“, den fotowütigen Gast auf eurer Hochzeit, der dem Hochzeitsfotografen in die Quere kommt. Dabei bin ich einfach mal davon ausgegangen, dass ihr einen Hochzeitsfotografen habt, dem er in die Quere kommen kann! Das ist jedoch (leider, leider) keine Selbstverständlichkeit und immer wieder fotografieren friends & family. Für umsonst. Guter Grund, hat man ordentlich gespart. REALLY? ARE YOU KIDDING? Wir erinnern uns: Uncle Bob, der nach einem VHS-Kurs gerne Blumen und Berge fotografiert. Versus einem Profi, einem Hochzeitsfotografen…

Uncle Bob fotografiert. Gut gemeint. Aber!

Who the … is Uncle Bob? Er ist der Foto-Geek in der Familie. Er hat ordentliches Fotoequipment (oder Video) in einer beeindruckenden Tasche und fotografiert nach einem VHS-Kurs am liebsten Blumen und Berge. Auf „Auto“ Modus. Die Kamera ist bei jedem Familienfest am Mann, denn er sieht sich als ehrenamtlicher Familienfotograf. Er kann es ja auch am besten… Ganz ehrlich – toll, dass ihr so jemanden in der Familie habt. Freiwillige vor! Nicht so toll, wenn er bei eurer Hochzeit mitmischt. Eine Hochzeit ist eben kein „normales“ Familienfest. Viele wichtige Momente passieren genau ein Mal. Ein Hochzeitsfotograf braucht viel Erfahrung, um jeden Augenblick technisch einwandfrei und künstlerisch ansprechend einzufangen. Uncle Bob MEINT es wirklich gut. Aber was er richtig gut MACHT, ist dem Hochzeitsfotografen in die Quere kommen. Bilder verhindern. Brautpaar stressen.

2x spannend: Paarportraits vor der Trauung

Mit Paarportraits vor der Trauung (sog. First Look) wird es an eurem Hochzeitstag 2x spannend. Das erste Mal beim Fotografieren und das zweite Mal vor dem Altar. Der First Look findet vor der Trauung statt und ist ein sehr romantischer und persönlicher Moment. Nur ihr beide. Zeit zum Umarmen, Entspannen, Tränchen vergießen. Zeit zum gemeinsamen Innehalten. Ohne Zuschauer spricht und staunt es sich ungeniert. Natürlich und einmalig. Und wenn die Nerven flattern, lieber hier und jetzt als vor der versammelten Mannschaft. Ganz sicher die einzige Zeit am Tag, die nur euch beiden gehört. Sich später dann das erste Mal in der Kirche zu sehen, ist ein völlig anderer Moment. Einzigartig! Der First Look stiehlt diesem Moment kein bisschen die Show. Ich höre immer wieder, dass gerade die Braut diesem Moment entgegen fiebert wenn „er“ sie das erste Mal sieht, auf dem Weg zum Altar.

Alle meine Lieben. Gleichzeitig. Gruppenfoto!

Familien- und Gruppenfotos sind wichtig. Es gibt wenige Anlässe an denen alle, die einem am Herzen liegen, gleichzeitig an einem Ort sind. Das soll muss natürlich festgehalten werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. The Big Bang Alle auf ein Bild. Je nach Gruppengröße und Location kann das unmöglich sein, in jedem Fall dauert es. Und dauert. Es ist zuerst witzig weil chaotisch, sehr schnell langweilig, die Menschen sind winzig abgebildet und/oder verdeckt, die meisten sind abgelenkt und am Schluss sind auch nicht alle drauf. Hmpf! Ausführlich erklärt, haben viele Brautpaare Einsicht und lassen es bleiben.

Das kleine Geheimnis hinter gelungenen Gratulationen

Gratulationen. Aaaarrrgh. Sie könnten so schön sein. Glückwünsche, Umarmungen, Geschenke, Tränen, Lachen. Kaum ein anderer Moment ist persönlicher. Gratulationen gehen aber immer wieder. Voll. Daneben. You can do better! Das „Geheimnis“ hinter gelungenen Gratulationen: Macht euch Gedanken über das Wo? und Wann? und würdigt somit die Freude und Nähe eurer Gäste. Lasst sie wissen was ihr vorhabt und alles ist gut. Option 1: direkt nach der Trauung an der Kirche 

Schlau planen. Entspannt feiern: gutes Timing am Hochzeitstag

Ich, Petsy, Hochzeitsfotografin aus Leidenschaft, treffe „meine“ Brautpaare vorab zu einem ausführlichen Beratungsgespräch. Dabei erzählen sie mir den geplanten Tagesablauf und ich gebe meinen Hochzeitsfotografen-Senf dazu. Hochzeitsfotografen wissen was funktioniert. Und was nicht. Wir haben schon viel gesehen… eine gestresste UND schöne Braut war jedenfalls noch nie dabei. Daher: Puffer. Puffer. Puffer. Ich empfehle einen realistischen (= großzügigen) Tagesablauf und immer wieder 10 Minuten Puffer über den Tag verteilt. Dies ermöglicht ein unbemerktes Aufholen falls etwas aus dem Ruder läuft. Schauen wir uns den Tag genauer an: Das Getting Ready Über das Getting Ready im Allgemeinen habe ich ja schon geschrieben. Im Besonderen ist hier ausreichend Zeit wichtig. Frisur und MakeUp vorher „proben“, auf die Zeit achten und ordentlich dazu zugeben. Ich rate meinen Bräuten, mindestens 1 Stunde zusätzlich einzuplanen. Ja, 1 Stunden und nun weiteratmen! Schön, wenn Haar- und MakeUp Stylisten zur Braut kommen, ein Zeiträuber weniger. Andernfalls Transferzeiten und Parkplatzsuche einplanen! Während des Getting Ready Essen und Trinken nicht vergessen, damit meine ich Frühstück und einen Happen bevor es los geht. Das Anziehen Es …