Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hochzeitsfotos

Mein Hochzeitsplanungs-Geheimnis

Heute verrate ich Euch ein kleines Geheimnis meiner persönlichen Hochzeitsplanung. Am Anfang ist da eine diffuse Vorstellung von einem ganz besonderen Tag, der mit keinem anderen vergleichbar sein wird. Die ersten Ideen sprießen und finden sich auf Listen, Moodboards oder Pinnwänden wieder. Klassisches Braut-Brainstorming. Anschließend kommt der etwas kniffligere Part des Sortierens und Priorisierens – es sei denn, Ihr seid mit unbegrenztem Budget, einer Mannschaft an Hochzeitsplanern und einem willenlosen Bräutigam ausgestattet. Aber mal ehrlich, wer will das schon? Zumindest den willenlosen Bräutigam würde ich ganz schnell vor die Tür setzen. Einen Monat nach unserer Verlobung besuchte ich mit meiner Trauzeugin die Hochzeitsmesse TrauDich!, um mich inspirieren zu lassen. Eine Stunde später saß ich mit zehn Kilo Prospekten und einem schweren Tüll-Trauma wieder in der S-Bahn. Ich hatte viel gesehen, was ich auf gar keinen Fall wollte. Nur eines wusste ich an diesem Novembersonntag ganz sicher: Ich will wunderschöne Hochzeitsfotos! Mein Liebster fand: professionelle Fotos sind überbewertet. Irgendjemand würde uns schon für maximal ein paar Hundert Euro brauchbare Bilder schießen. Ich hätte in diesen Momenten …

Eine Hochzeit. Nicht irgendeine. Eine TRAUM-Hochzeit. {Ich übertreibe nicht}

Ich bin ja nicht so sehr die Freundin von ewig langen Bilderstrecken mit unfassbar vielen Hochzeitsfotos. Aber heute mache ich genau das. Ich zeige euch eine E-W-I-G lange Bilderstrecke mit U-N-F-A-S-S-B-A-R vielen Fotos. Warum? Weil ich nicht anders kann. Weil es mir vielleicht gerade so geht wie dem Hochzeitspaar. Wie soll man da was auswählen? Auch bei unserer Hochzeit war das ein ernstzunehmendes Problem. Wie soll man sich bitte für DAS schönste Foto entscheiden, wenn doch alle so schön sind?! {Wenn Ihr nochmal gucken wollt: das Ergebnis sah so aus.} Julia und Marcel wünsche ich viel Entscheidungsfreude bei der Qual der Wahl. Ich kann da leider nicht wirklich helfen.

Eine Hochzeit am Zürichsee und warum ich verdammt viele Anker in den Elbstrand zementiere.

Ihr Lieben, Ihr wisst es ja, ich liebe diese Stadt: Hamburg. Die Ostsee ist zwar noch immer noch ein paar Kilometer weg – aber trotzdem: als Freundin der Meere habe ich irgendwie immer Gefühl gleich losschippern zu können. Dieses Gefühl von Freiheit mag ich sehr. Gleichzeitig ist es hier so unkompliziert. Mein Kiez ist mein Zuhause. Mit meinem Rad bin ich überall ganz schnell und meine Freundinnen wohnen um die Ecke. Aber weil ich mich in Zukunft noch mehr diesem Blog und in aller Form schönen Hochzeitsthemen widmen will – kann ich online bei euch bleiben. Noch mehr für euch tun (ich habe hier ganz große Projekte am Start!) – und mich offline bewegen. Mein Leben 1.0 findet demnächst im Süden statt. Denn, es hilft ja nix: noch unterhaltsamer als Hamburger Containerschiffe ist der Mann. Deswegen ziehe ich in nicht allzu ferner Zukunft in die Schweiz. Das wird hart. Also schnell noch vorher massig Anker in den Elbstrand buddeln, ganz tief. Zur Zeit gehen meine Gespräche ungefähr so: „Was, Geburstagsfeier in Hamburg, wann, da bin …

Sucht das Weite!

Ihr Lieben, Ich möchte euch gerne eine Art der Hochzeits- und Paarfotografie zeigen, die mir immer wieder besonders gut gefällt. Diese Totalen, oder sogar: Supertotalen Fotos. So komponiert, dass das Hochzeitspaar zwar reelativ klein auf dem Foto zu sehen ist – aber dennoch im Mittelpunkt der Szene steht.

Mein Foto. Nein, nicht eins. Hunderte! {Mein Tipp für den Fotodruck inklusive}

Ihr Lieben, ich würde euch ja so gern – und auf vielfachen Wunsch – das Foto der Fotos zeigen. Also: unser Hochzeitsfoto. Aber, Problem: es gibt es nicht. Es ist ein Jammer! Ich kann mich nicht entscheiden. Hier liegen hunderte Fotos – auf dem Rechner, virtuell und gedruckt zum anfassen, zeigen und seufzen. Wenn Ihr mehr Fotos meiner persönlichen Hochzeit des Jahrtausends sehen wollt….wer den link noch nicht kennt, bitte: hier klicken. Man kann’s ja nicht oft genug sagen: Desmond und Antonia sind einfach so wunderbare Fotografen. Ich geb’s zu, ich bin ein bischen stolz. Von meiner Maske hatte ich euch schon an dieser Stelle vorgeschwärmt.

Was mach‘ ich nur mit dem teuren Kleid?

Habt Ihr euch schon überlegt, was Ihr NACH der Hochzeit mit eurer Garderobe anfangen wollt? Ok, Ihr könnt das Kleid versuchen zu verkaufen, zum Beispiel hier, auf einem Hochzeitsflohmarkt, was eine ganz wunderbare Idee ist, liebe Münchnerinnen, darum beneide ich euch! {Hallo da draußen, bescheidene Frage an dieser Stelle: könnt‘ Ihr das vielleicht auch in Hamburg veranstalten??? Ich helf‘ auch und ich habe nicht nur ein Kleid hier ‚rumhängen sondern vor allem massig Dekokram! Das Zeug muss unter die Leute!} Also, verkaufen ist die erste Möglichkeit. Zweitens: Ihr packt es in eine hübsche und vor allem Motten-sichere Kiste, deponiert es auf den Dachboden, holt es zur silbernen Hochzeit wieder raus und stellt fest: passt nicht mehr. Die dritte und  – wie ich meine – beste Idee ist es, das Kleid stilvoll zu zerstören. Besonders beliebt: das Brautkleid voll Farbe zu schmeißen oder sich selbst samt Kleid in den Matsch. Oder es zu verbrennen. Oder, was haltet Ihr davon: Trash Wash the dress Also haben sich Svea und Andy nach ihrer Hochzeit mit ihrer wunderbaren Fotografin …

Kommt mit! Heut‘ fahren wir in die Berge.

Warum bescheiden sein? Die Hochzeit ist euer großes Fest! Und die Wahl der Location ist ein ganz wichtiger Faktor für das Gelingen. Umgebauter Scheune oder Märchenschloss…. es gibt so viele Möglichkeiten. Wichtig ist, dass es zu euch und eurem Style passt. Diese Fotos möchte ich euch zeigen, weil ich die verschiedenen Locations so wunderschön finde. Schließt die Augen, stellt euch vor: Voralpen, plätschernder Bergbach, Blätterrauschen, Sonne, Grillen zirpen, ein Ruderboot —Augen auf: Wir sind am Chiemsee! Herzlich Willkommen zur Hochzeit von Nadine und Michael.

Trés chic: eine Französin auf der Alb!

Ihr Lieben, kennt Ihr das? Manchmal quilt das virtuelle Postfach über mit – verzeiht, aber mir fällt nichts anderes ein: Mist. Also: mistigen Mails. Sinnlose Anfragen von Menschen, die Dinge verkaufen wollen, die kein Mensch braucht. Aber dann und wann, so ab und zu, gibt’s die kleinen, feinen Perlen: eine freundliche Mail mit einer schönen Anfrage, wie die von Melanie Metz: Hast Du vielleicht Lust, auf Deinem Blog eine Hochzeitsreportage von mir zu zeigen? Eine internationale, ländliche, französische – auf der schwäbischen Alb…? Ha! Da kichern meine Mailbox und ich. Ich liebe Gegensätze und Überraschendes. Her damit, liebe Melanie! Du machst so schöne Fotos. Für euch zum zurücklehnen und genießen. Eine Französin im Ländle.

Hitze in Salzburg: Hochzeit im Hochsommer.

Gerade schwelge ich in phantastischen Fotos von Nadine Kolackovsky. Ich sage nur: Heisser Sommertag! Salzburg! Kutsche! Christian und Barbara haben es so richtig krachen lassen. Pralle Lebensfreude. Wow! Jetzt lehne ich mich zurück, genieße und lasse Nadine von den zwei Tagen im Sommer erzählen: Der Freitag begann mit dem Ankleiden bei der Braut zuhause. Mit Sekt und guter Laune – in Salzburger Tracht. Die Aufregung steigt. Dann auf dem  Standesamt Schloss Hellbrunn in Salzburg – es war familiär und unglaublich heiß !!! Wir haben ein kurzes Shooting im „Zwergalgarten“ gemacht, es  war aber selbst dort so warm dass wir bald in den Biergarten weitergezogen sind. Das Brautpaar erfreut sich einer Kutschenfahrt mit zwei unglaublich  tollen, mächtigen Friesen. Get together mit vielen vielen guten Freunden zwischen Bierbänken und Loungesesseln im Garten mit  Pool. Viele nutzen sofort die Chance sich abzukühlen – Lederhosenträger und nackige Kinder besteigen voller Freude den Pool und plantschen. O`zapts ists! Bierfassl und Spanferkel – Anschneiden!  DAS  Highlight (fast schon kitschig schön..) – die Familie der Braut überquert die Wiese aus der Ferne und …

Eine Nelke im Knopfloch

Ihr Lieben, ich glaub‘ ja nicht an Zufälle, Ihr? In einem – sagen wir: besseren – Hamburger Modeladen in der Innenstadt, Ihr wisst schon, eher Herrenausstatter als Boutique, in so einem Laden sagte kürzlich ein Verkäufer  – stellt Ihn euch ruhig mit leicht abgespreiztem kleinen Finger vor – zu uns: „Und wenn der Herr dann noch eine rote Nelke im Knopfloch hat…so elegant!“. Ich habe freundlich genickt und innerlich die Augenbrauen hochgezogen. Echt, jetzt? Nelken??? Cool eigentlich, irgendwie. Nicht so Retro-oder-Emerald-heute-Vintage-Morgen-Neon-ich-geh-mit-jeder-Mode-Schick. Nein. Einfach eine Nelke. Und jetzt kommt das, was ich nicht Zufall, sondern Glück nenne: Ich habe die wunderbare Fotografin Silke Lentz kennengelernt. „Guck‘ doch mal auf meine Homepage“ sagte sie…was hab‘ ich mich über diese Fotos gefreut. Der bunte Beweis dafür, dass es auf den Stil der Paares ankommt. Stil ist das eine. Also: der eigene Stil. Aber ist das nicht schön, in den Fotos die Freude zu spüren? Jetzt kommt mein absolutes Top-Lieblingsbild: Nelken. Nicht nur im Knopfloch sondern auch als Brautstrauß. Ich kann euch an dieser Stelle übrigens nicht verraten, wie …

Frühling? Ja, Bitte!!! Aber hier kommt erstmal die schönste Winterbraut. Ein Märchen in Rot und Weiß.

Ihr lieben Bräute, stimmt’s, Ihr heiratet dieses Jahr im Frühling oder Sommer? Uiuiui, nicht mehr viel Zeit! Vielleicht seid Ihr grad ein bischen hibbelig, die Einladungskarten müssen noch raus, die Tischdecke ist noch nicht fertig und habe ich jetzt an alles gedacht? Zum Beispiel das Notfallset für durchtanzte Füße in Form von Flipflops – und braucht man die eigentlich auch für müde Männerfüße? So viel zu erledigen … lasst euch nicht stressen sondern lehnt euch bischen mit mir zurück und genießt diese phantastischen Fotos im Schnee. Wie schön alles sein kann. So klar. Ein Schneewittchen und ein gar nicht böser Wolf.  

Hochzeit unter freiem Himmel: traumhafte Fotos und harte Realität.

Findet Ihr nicht auch: wir leben – gerade was Partnerschaften angeht – in einem ziemlich liberalen Land. Ok, es könnte immer noch besser werden, aber immerhin. Damit wir aber nicht zu übermütig werden hat der Herr das Amt erschaffen. In unserem Fall: das Standesamt (zu dem man allerlei Unterlagen ankarren muss. Also nicht nur beweisen muss, dass man existiert – Reisepass – sondern auch, dass man geboren ist – Geburtsurkunde. An dieser Stelle hatte ich schonmal eine kleine Checkliste für euch gemacht). So weit, so amtlich. Nun ist es aber ein bischen schade, dass in Deutschland Trauungen nur in geschlossenen Räumen stattfinden. Stattfinden dürfen.  Dabei steht das gar nicht so klar im Gesetz. Dort heisst es nur: „Die Eheschließung soll in einer der Bedeutung der Ehe entsprechenden würdigen Form, die dem Standesbeamten eine ordnungsgemäße Vornahme seiner Amtshandlung ermöglicht, vorgenommen werden.“ (Zitat über buzer.de) So, Ihr lieben Beamten, sagt selbst: ist folgendes nicht würdig und ordnungsgemäß???!!! Auf einem Weingut. Unter freiem Himmel. Seufz. Okay, wir sind bei dieser Hochzeit von Romy und Calvin nicht in Deutschland, …